Wir fördern Forschung, die zählt.
Die TUK-Stiftung vergibt Stipendien an Doktoranden und Postdoktoranden, die an den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit forschen — in den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Was wir tun und warum
Die Thomas und Ulla Kolbeck-Stiftung wurde mit einer klaren Überzeugung gegründet: Wer die Welt verstehen will, braucht die Geistes- und Sozialwissenschaften. Nicht als Randnotiz — sondern als zentralen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit.
Deshalb fördern wir Forschende, die an genau diesen Fragen arbeiten. Menschen mit Ideen, Beharrlichkeit und dem Mut, Themen anzugehen, die keine einfachen Antworten kennen.
Im Vordergrund steht immer die Person — ihre Haltung, ihre Neugier, ihr Antrieb. Das Forschungsthema ist wichtig, aber es ist nie wichtiger als der Mensch dahinter.
Vier Kriterien leiten uns dabei:
- Relevanz — Adressiert das Projekt eine gesellschaftlich bedeutsame Frage?
- Qualität — Ist die Forschung methodisch solide und fachlich auf hohem Niveau?
- Umsetzbarkeit — Lässt sich das Vorhaben realistisch in der Förderzeit umsetzen?
- Persönlichkeit — Passt die Person zu unserem Netzwerk und unseren Werten?
Wir entscheiden schnell: In der Regel innerhalb von acht Wochen nach Eingang der vollständigen Bewerbung.
Und umgekehrt: Wir lernen von unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten. Was sie forschen, was sie beschäftigt, welche Fragen sie stellen — das fließt in unsere Arbeit ein. Die Stiftung entwickelt sich durch den Austausch mit ihnen weiter. Das ist kein Zufall, sondern Absicht.
Stiftungsgremien
Die TUK-Stiftung wird von vier Gremien geleitet, die gemeinsam für strategische Ausrichtung, wissenschaftliche Qualität und treuhänderische Verantwortung sorgen.
Vorstand
Der Vorstand leitet die Stiftung und verantwortet die operative Geschäftsführung.
Stiftungsrat
Der Stiftungsrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstands und berät die Stiftung in grundlegenden Fragen.
Wissenschaftlicher Beirat
Der Wissenschaftliche Beirat berät die Stiftung in fachlichen Fragen, begleitet die Stipendienauswahl und bewertet eingegangene Bewerbungen. Er setzt sich aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen zusammen — damit stellen wir sicher, dass jede Bewerbung von Menschen beurteilt wird, die ihr Fach kennen.
Anlageausschuss
Der Anlageausschuss verantwortet die treuhänderische Verwaltung des Stiftungsvermögens.
- Vorstand
- Stiftungsrat
- Wissenschaftlicher Beirat
- Anlageausschuss

Vorstand
Dr. Thomas Kolbeck — Vorsitzender (Stiftungsgründer)
Ulla Kolbeck — Vorstandsmitglied (Stiftungsgründerin)
Georg Fischer — Vorstandsmitglied

Stiftungsrat
Dr. Roman Rocke — Stiftungsrat
Benedikt Ernst — Stiftungsrat
Dr. Annika Böddeling — Stiftungsrätin (Alumni-Stiftungsrätin)
Inga Oelrichs — Stiftungsrätin

Wissenschaftlicher Beirat
Dr. Marcus Fedder — Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats
Prof. Dr. Sitta von Reden — Mitglied
Prof. Dr. Charlotte Bruckermann — Mitglied
Prof. Dr. Thomas Schierl — Mitglied
Dr. David Schroecke — Mitglied
Karolin Mein Rege — Mitglied

Anlageausschuss
Roland Rötheli — Vorsitzender
Thomas Geier — Mitglied
Information über die Bewerbung
Hier werden gerade die Abstände für alle Texte Bewerbung eingestellt für Desktop, Tablet und Mobile – jeweils hoch und quer. Die Texte werden zwei bis drei Sätze beinhalten hier auf dieser Seite. Die nächste wird eine helle Seite mit deutlich mehr Text, gefolgt von wieder einer dunklen Seite. Allso ein schöner Wechsel zwischen dunklen Bildseiten und hellen Leseseiten.
F.A.Q.’s — Erwartung an die Stipendiaten
Evel iliquia sa simoluptaque endant aspient et delesecta volent provit, qui audam soluptat expliquae.
Ein Gespräch mit Dr. Thomas und Ulla Kolbeck,
Gründern der TUK-Stiftung
Hinter jeder Stiftung stehen Menschen mit einer Geschichte. Bei der TUK-Stiftung sind das Thomas und Ulla Kolbeck. Sie haben die Stiftung aus einer tiefen Überzeugung heraus gegründet: Gesellschaftliche Verantwortung endet nicht mit dem Berufsleben. Geistes- und Sozialwissenschaften stellen Fragen, die keine schnellen Antworten kennen — und genau deshalb verdienen sie langfristige Unterstützung.
Warum haben Sie eine Stiftung gegründet — und warum ausgerechnet für die Geistes- und Sozialwissenschaften?
»Wir haben uns irgendwann gefragt: Was bleibt, wenn man aufhört zu arbeiten? Geld kann man ausgeben, Immobilien kann man vererben — aber beides hat keine Richtung. Eine Stiftung hat eine Richtung. Und die Geistes- und Sozialwissenschaften lagen uns deshalb nah, weil wir glauben, dass die wirklich schwierigen Fragen unserer Zeit nicht technisch lösbar sind. Sie sind zutiefst menschlich. Dafür braucht es Menschen, die das Denken als Beruf ernst nehmen.«
Wie entscheiden Sie, wem Sie ein Stipendium geben?»
Fachliche Exzellenz ist die Grundvoraussetzung, kein Auswahlkriterium. Was uns wirklich interessiert: Hat diese Person eine eigene Frage? Eine, die sie nicht loslässt? Und hat sie das Rückgrat, diese Frage ernsthaft zu verfolgen, auch wenn die Antwort unbequem wird? Das ist seltener als man denkt.«
Was hat Sie persönlich geprägt — in Ihrem Blick auf gesellschaftliche Verantwortung?
»Jahrzehntelange Erfahrung in der Wirtschaft lehrt einem vor allem, was Märkte nicht können. Sie sind außerordentlich effizient darin, Preise zu finden. Aber sie geben keine Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen. Das ist keine Schwäche der Märkte — das ist einfach nicht ihre Aufgabe. Wir haben irgendwann verstanden, dass es andere Institutionen braucht, die genau diese Fragen stellen. Universitäten, Bibliotheken, Stiftungen.«
Kurztitel
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